6 Tipps für dein Home Office

In der Schweiz arbeiten laut einer Studie von Deloitte rund ein Drittel der Arbeitnehmer/-innen mindestens einen halben Tag pro Woche von zu Hause aus. Ein halber Tag pro Woche ist noch eine sehr bescheidene Home Office Zeit. In den Niederlanden kann Home Office Arbeit seit 2015 offiziell beansprucht werden: Wer aufgrund Krankheit der Kinder oder Pflege von Angehörigen Home Office machen möchte, hat darauf rechtlichen Anspruch. Das Wunderbare am Home Office ist, dass man die Freiheit hat, den heimischen Arbeitsplatz nach seinem eigenen Gusto und seinen persönlichen Bedürfnissen einzurichten. Damit dein Arbeitsplatz zu Hause der perfekte Ort für ungebändigte Produktivität und kreative Ideen wird, hier 6 Tipps für das Gestalten von deinem Home Office. 

homeoffice

1. Tipp: Ablenkungen entfernen und Grenzen ziehen

Trotz der Arbeit zu Hause sollte man versuchen, eine klare Grenze zwischen Arbeitsplatz und Wohnraum zu ziehen. Klar können ab und an auch ein paar Emails beim morgentlichen Kaffee am Küchentisch beantwortet werden, aber längerfristig ist es sinnvoll, sich einen büroähnlichen Arbeitsplatz einzurichten. Einen Raum mit verschliessbarer Türe wäre für ein Home Office perfekt. So wird es einfacher, produktiv zu arbeiten – weg von Ablenkungen aufgrund von Alltagsgegenständen (TV, Spielkonsolen etc.), Mitbewohner oder Familie. Wenn du zu Hause einen Arbeitsplatz einrichten möchtest, aber momentan noch zu wenig Platz hast, dann kann dir placeB weiterhelfen. Wir bieten Lagerraum für jene Gegenstände, die es momentan noch unmöglich machen, dir zu Hause dein Home Office zu schaffen.

Extra Tipp: Wer nicht von zu Hause arbeiten möchte, aber z.B. als Freelancer auf einen ruhigen Arbeitsplatz angewiesen ist, hat in den grösseren Städten der Schweiz immer die Möglichkeit in Bibliotheken zu arbeiten. Die Arbeitsplätze stellt die Stadt oder der Kanton für jedermann gratis zur Verfügung. Eine weitere Möglichkeit ist auch das Mieten von einem shared office space. Es gibt verschiedene Anbieter, welche schon ab einem relativ geringen Preis zentral gelegene Arbeitplätze in der Stadt vermieten.

2. Tipp: Angenehme Sitzgelegenheit und gute Beleuchtung

Für dein Home Office ist eine angenehme Sitzgelegenheit und eine gute Beleuchtung unentbehrlich. Am Bürotisch und dem dazugehörigen Stuhl wirst du an einem Home Office Tag doch gut 8 Stunden verbringen. Die Sitzgelegenheit ist rückenschonend und behindert gleichzeitg die Arbeitsabläufe nicht; etwa weil die Armlehnen zu hoch sind oder Ähnliches. Bei einem ergonomisch guten Stuhl sind Sitzhöhe, Höhe der Armlehnen, die Sitzneigung sowie die Rückenlehne verstell- und anpassbar. Nimmt man auf dem Stuhl Platz, sollte man darauf achten, dass Knie und Becken einen 90-100 Grad Winkel bilden und beide Füsse komplett den Boden berühren. Wird der Stuhl an den Bürotisch herangerückt, sollten Ober- und Unterarme einen rechten Winkel bilden. Ist dies nicht der Fall, sollte nach Möglichkeit die Höhe der Tischplatte angepasst werden.

Die Beleuchtung im Home Office ist eine nicht blendende Deckenbeleuchtung, die den Raum mit weichem Licht flutet. Das verleiht deinem Home Office eine freundliche und angenehme Atmosphäre. Eine flexible, verstellbare Schreibtischlampe ergänzt die Beleuchtung in deinem Home Office. Für Arbeiten am Bildschirm oder indirekte Beleuchtung kann diese Schreibtischlampe weggedreht werden und unterstützt bei Bedarf beim Lesen von Dokumenten.

3. Tipp: Technisch auf Zack!

Dein Computer, Drucker, Scanner und dein Handy – das sind die wichtigen technischen Dinge für deinen Arbeitsplatz zu Hause. Weiter bedenke, dass deine Download- und Upload-Geschwindigkeit deiner Internetverbindung auch noch wichtig sein könnte. Wenn du regelmässig grössere Dateien downloaden, empfangen oder verschicken musst, dann ist ein möglichst schneller Internetanschluss wichtig für dich. Auch nicht zu vergessen: Achte darauf, dass du auch von zu Hause aus Zugang zu den wichtigen Dateien und Tools auf deinem Rechner hast. Technisch auf Zack zu sein hilft wiederum, den Home Office Tag möglichst effizient und produktiv zu gestalten.

Quelle:gyphy.com

4. Tipp: Fixer Arbeitsbeginn

Zuerst ausschlafen und dann um die Mittagsstunden mit dem Arbeiten beginnen: Das ist nicht empfehlenswert. Auch beim Arbeiten zu Hause solltest du dich zu einer fixen Uhrzeit an den Schreibtisch setzen. Die neu gewonnene Flexibilität durch Home Office mag am Anfang noch zu einer „Laissez-faire-Haltung“ verlocken. Etwas später als gewohnt mit dem Arbeiten beginnen und einmal mehr Pause machen. Spätestens dann, wenn man bemerkt, dass die Effizienz nachlässt, ist es an der Zeit auch den Arbeitstag zu Hause genau zu timen. Ein pünktlicher Arbeitsbeginn am Morgen bringt Struktur in den Tag und schafft Verlässlichkeit gegenüber Kunden oder Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls wichtig, sich Ziele zu setzen. Wann ist was fertig? Welche Deadline darfst du nicht verpassen?

Extra Tipp: Wenn man zu Hause arbeitet, ist es sehr seeeehr verlockend im bequemen Schlabberlook den Tag zu verbringen. Das Problem dabei ist, dass dies das bei vielen eher ein Gefühl von Entspannung, als von Arbeit entstehen lässt. So ist es eventuell sinnvoll, sich am Morgen so zu kleiden, dass man jederzeit das Haus verlassen oder Besuch empfangen könnte. Das Anziehen von „Arbeitskleidung“ ist auch etwas, was den Arbeitstag einläuten kann. Dennoch dürfen natürlich die Vorzüge vom Home Office weiterhin ausgekostet und ausgetestet werden! Wenn du beispielsweise bemerkst, dass du im Bademantel am kreativsten und auch noch produktiv bist, dann ist Home Office im Bademantel die perfekte Lösung für dich!

5. Tipp: Pausen einlegen

Stetige Ablenkungen sind nicht gut – kleine gezielte Pausen einlegen ist jedoch umso besser. Vor allem mittags tut es gut, wenn du das Home Office mal verlässt und eventuell mit Freunden oder Arbeitskollegen etwas essen gehst. Draussen die Beine vertreten hilft dir, frische Energie für den restlichen Tag zu tanken. Auch während deiner Arbeitsstunden im Home Office sind kurze, gezielte Pausen nützlich. Koch dir einen Kaffee oder Tee, nimm einen gesunden Snack zu dir und öffne kurz die Fenster.

6. Tipp: Feierabend machen

Auch der Arbeitstag in den eigenen vier Wänden neigt sich irgendwann dem Ende zu. Die Arbeit zu Hause sollte nicht dazu verleiten, den Arbeistag bis in die späten Abendstunden auzudehnen. Wenn du Feierabend machst, dann mach dies dann auch richtig und signalisiere dir selber, dass du nun abschalten und entspannen darfst. Das heisst: Laptop zu, aufstehen, deinen Arbeitsplatz verlassen und eventuell etwas anderes anziehen. Es können auch ganz andere Rituale sein. Wichtig ist lediglich, dass du gedanklich mit deinem Arbeitstag abschliesst und den Abend geniessen kannst. Ruhephasen sind unglaublich wichtig, damit der neue Arbeitstag wieder mit einem vollen Energietank begonnen werden kann.

Quelle:gyphy.com

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Ein Kommentar

  1. Für mich ganz wichtig war, mir einen abgetrennten Raum als Office einrichten zu können. Auch wenn nicht viel Platz zu Verfügung ist, kann ich doch so ungestört arbeiten. Um Platz zu gewinnen habe ich mir einen höhenverstellbaren Bürotisch gegönnt. So kann ich auch mal Rücken schonend im Stehen arbeiten

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